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ARCHIVSEITE zu Digital
- selbstgemacht !
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SPAXBOOSTER
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Diese Archivseite dokomentiert die Ursprungsversion des Spaxboosters und dient hauptsächlich der Dokumentation und zu Reparaturzwecken für Spaxbooster mit dem großen PIC16C84 bzw. 16F84. Ein Nachbau dieser Variante wird nicht mehr empfohlen, da es ein neues neues Platinenlayout von Bernd Wisotzki gibt, das den Spaxbooster auf die Verwendung zusammen mit Sounddecodern hin optimiert (größere Kondensatoren). Für alle Spaxbooster gilt weiterhin (wobei es derzeit keine Alternative dazu gibt, der aktuelle Lenzbooster hat zwar bessere Signale aber ein viele zu hohen Ausgangsstrom und sehr träge Kurzschlussabschaltung):
SHMDBoost ?
SHMDBoost ist ein low-cost, high end
Booster für NMRA-DCC und wurde unter Federführung von Stefan
Haack zusammen mit Henner Meinhold und ein bischen Hilfe von Mathias
Hellmann (Dokumentation und u.a. auch diese Archivseite) entwickelt.
Ziel war es einen einfachen, günstigen Booster darzustellen,
welcher unter jede Betriebsstelle "gespaxt" werden kann.
Folgende Keyfeatures wurden implemetiert:
Hinweis: SHMDBoost muss von einem
externen Transformator gespeist werden. Dessen Leistung muss bei
minimal 40 VA liegen (logisch bei 2A Ausgangsstrom).
Auf jeden Fall sollte auch die Möglichkeit vorgesehen werden,
den Anschluss der Betriebsstelle umpolen zu können (am
einfachsten über Bananenstecker). Dies ist notwendig um dafür
zu sorgen, daß benachbarte Boosterbezirke gleichphasig laufen.
Andernfalls kommt es beim Überfahren der Trennstellen zu Störungen
in beiden Boosterbezirken.
Wie oben beschrieben wird diese Version des Spaxbooster nicht mehr supportet - daher gibt es auch kein eMail-Unterstützung, Programierung, geätzten Platinen usw...
Schaltplan
Bestückungsplan: ps /
pdf
Layout: ps /
pdf
Ursprungsprogramm (kompiliert, Dateiext. in
.hex umbenennen), in diese Hardwareversion ohne größere Kondensatoren keine neuerere Spaxboostersoftware verwenden !
Programm (Dateiext. in .asm
umbenennen) in diese Hardwareversion ohne größere Kondensatoren keine neuerere Spaxboostersoftware verwenden !
| Pos | Anz | Wert | Refdes | Bestellnr. Reichelt |
| 1 | 1 | 0,22 µF | C1 | tantal 0,22/35 |
| 2 | 2 | 15 nF | C2, C3 | Z5U-5 15 n |
| 3 | 5 | 100 nF | C4, C5, C6, C7, C12 | Z5U-2,5 100 n |
| 4 | 2 | 100 µF 63V | C8, C11 | rad 100/63 C11 muss für Anwendung mit neuer Sounddecoder-Software vergrößert werden |
| 5 | 1 | 470 - 2200 µF 35 V | C9 | rad 4700/35 bis rad 2200/35 org. Platine nur für 470 vorgesehen, für Anwendungen mit Sounddecodern auf min. 1000 vergrößern (erfordert "Hilfslöcher") |
| 6 | 1 | 10 µF 35 V | C10 | rad 10/35 |
| 7 | 1 | B80 C3700 | D1 | B80C3700-WW+ |
| 8 | 1 | Duo-LED 5 mm | D2 | LED 5RG-3 |
| 9 | 1 | 1N4148 | D3 | 1N4148 |
| 10 | 1 | Schwinger 4 MHz | Q1 | CST 4,00 |
| 11 | 1 | 2K2 | R1 | 1/4W 2K2 |
| 12 | 2 | 1K8 | R2, R3 | 1/4W 1K8 |
| 13 | 1 | 330K | R4 | 1/4W 330K |
| 14 | 1 | R27 | R5 | 2W Draht 0,27 |
| 15 | 2 | 1K | R6, R7 | 1/4W 1K |
| 16 | 2 | 330 | R8, R9 | 1/4 W 330 |
| 17 | 2 | RJ12 | ST1, ST2 | MEBP 6-6S |
| 18 | 1 | BC 337 | T1 | BC 337-25 |
| 19 | 1 | L6203 | U1 | L6203 |
| 20 | 1 | 78L05 | U2 | µA 78L05 |
| 21 | 2 | 6N127 | U3, U4 | 6N137 |
| 22 | 1 | 78S15 | U5 | µA 78S15 |
| 23 | 1 | PIC 16F84-04P | U6 | nicht mehr erhältlich PIC 16F84A kann nicht verwendet werden ! Alternativ 16F628-04P mit "alter" Software, außer die Kondensatoren C9, C11 wurden vergrößert |
Bauschritt 1
Der Zusammenbau den Spaxboosters (SHMDBoost) ist, verglichen mit einem FRED, äußerst einfach. Es sind keine SMD-Bauteile aufzulöten und die Anzahl der Bauteile ist verhältnismäßig gering. Da es bisher noch keine industriell hergestellten Platinen gibt muss als ersten Bauschritt die Platine aus gesägt und gebohrt werden. Für die Bauteile die größere Strombelastungen aufnehmen werden 1,5 mm-Löcher gebohrt: dies sind der Spannungsregler (3 Löcher, links oben), der Kurschlusswiderstand (2 Löcher, unten), die Leistungsendstufe (11 Bohrungen, links unten), die Verbindung zum Gleis neben der Leistungsendstufe (2 Löcher) und dem Gleichrichter (4 Löcher, oben) mit den Anschlüssen für die Speisespannung (2 Löcher). Für die Haltenasen der Anschlussbuchsen und die Befestigungslöcher in den Platinenecken wird 3,3 mm gebohrt. Alle anderen angeätzten Bohrlöcher werden mit 0,7 - 0,8 mm gebohrt. Bitte bevor der Lötkolben zur Hand genommen wird, nochmals kontrollieren ob keine Bohrung vergessen wurde, denn er einmal Bauteile auf der Platine sind, kann man diese nicht mehr so einfach unter die Bohrmaschine legen !
Bauschritt 2
Als erste Bauteile werden die Widerstände eingelötet. Das nebenstehende Bild gibt die Platzierung und die aufgedruckten Farbcodes an. Widerstände sind nicht richtungsgebunden und können in beliebiger Lage eingelötet werden.
Bauschritt 3
Wenn die Widerstände verlötet sind kommen nun die drei IC-Sockel an die Reihe. Die schon bestückten Teile sind zu Unterscheidung nun immer grau eingefärbt. Ein gewissenhafter Elektroniker wird die IC-Sockel gleich mit der Aussparung im Sockel nach oben einlöteten - so entspricht es der späteren Ausrichtung der IC´s. Als nächste Bauteile kommen der Transistor - bei diesem Dreibeiner zeigt die abgeflachte Seite nach links. Die Duo-LED hat folgende Lagekennzeichnung: das schräg verlaufende Beinchen muss in der unten gezeigten Ausrichtung der Platine nach rechts zeigen. Beim blauen Schwinger ist die Ausrichtung beliebig.
Bauschritt 4
Nun kommen weitere Teile, die in bestimmter Lage eingebaut werden müssen: Der Spannungsregler 78L05 zeigt mit der abgeflachten Seite nach unten. Beim Elko C9 zeigt eine weißer Strich die Minus-Seite an die nach unten zeigen muss. Bei Elko C 11 muss dagegen der weiße Strich nach oben zeigen. Die Diode D3 hat einen aufgedruckten schwarzen Strich - dieser muss nach links zeigen. Beim Elko C8 zeigt der weiße Strich wieder nach rechts. Der Tantal trägt ein "+"-Zeichen als Information, dieses muss nach oben zeigen. Beim letzen Elko - dem C10 wiederum - zeigt der weiße Strich nach oben. Das Layout ist nicht für die in der Stückliste vorgesehenen großen 2000 uF-Kondensatoren vorgesehen. Wer diese Einbauen möchte muss ich selbst helfen (Hilfslöcher bohren) oder halt die neue Version bauen.
Bauschritt 5
Bei den nun folgenden Kondensatoren ist die Ausrichtung beliebig.
Bauschritt 6
Nun sind wir fast fertig: Es fehlen noch die Leistungsendstufe, der Gleichrichter und der 2 Ampere-Spannungsregler sowie die Optokoppler und der Mikroprozessor. Dieser muss mit dem speziellen Boosterprogramm programmiert sein. Wichtig der PIC darf nicht vom Typ 16 F84A sein !
Bauschritt 7
Als letzter Bauschritt werden die Anschlüsse hergestellt. Zum Anschluss an das LocoNet dienen die beiden Westernbuchsen. Die Stromzuführung (Power) erfolgt oben am Gleichrichter. Der verwendetet Trafo muss !!! MINDESTENS !!! 16 Volt und 40 Watt (VA) haben. Die Verbindung zum Gleis muss !!! UNBEDINGT!!! steckbar (mit 4 mm Bananenbuchsen/Steckern) sein, damit der Booster beim Aufbau phasenrichtig gepolt und zur Fehlereingrenzung schnell von Gleis getrennt werden kann ! Damit die am Spannungsregler und der Leistungsendstufe entstehende Wärme abgeführt werden kann benötigen die beiden Bauteile ein Kühlblech. Hierfür ist besonders gut eine ALU-Winkel geeignet mit dem der Booster gleich an das Modul GESPAXT werden kann.